hadi be dow hadi be güzelim..nazlanma artık..
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Konu abka tarafından (11.07.08 Saat 17:36 ) değiştirilmiştir.
yav bu piyasa bizi iyice ayu yaptine zormus poz tasimak,devamli gozumun onune iranin yaptigi fuze denemesi geliyo
sonunda kafayi yiyicez heralde
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Bu forumda yer alan yatırım bilgi,yorum ve tavsiyeleri yatırım danıŞmanlığı kapsamında değildir. Burada yer alan yorum ve tavsiyeler, yorum ve tavsiyede bulunanların kiŞisel görüŞlerine dayanmaktadır. Bu görüŞler mali durumunuz ile risk ve getiri tercihlerinize uygun olmayabilir. Bu nedenle sadece bu forumda yer alan bilgilere dayanılarak yatırım kararı verilmesi beklentilerinize uygun sonuçlar doğurmayabilir.
TANRIDAN TEK DILEGIM BENI SENSIZ BIRAKSIN
yav bu piyasa bizi iyice ayu yaptine zormus poz tasimak,devamli gozumun onune iranin yaptigi fuze denemesi geliyo
sonunda kafayi yiyicez heralde
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Bu forumda yer alan yatırım bilgi,yorum ve tavsiyeleri yatırım danıŞmanlığı kapsamında değildir. Burada yer alan yorum ve tavsiyeler, yorum ve tavsiyede bulunanların kiŞisel görüŞlerine dayanmaktadır. Bu görüŞler mali durumunuz ile risk ve getiri tercihlerinize uygun olmayabilir. Bu nedenle sadece bu forumda yer alan bilgilere dayanılarak yatırım kararı verilmesi beklentilerinize uygun sonuçlar doğurmayabilir.
TANRIDAN TEK DILEGIM BENI SENSIZ BIRAKSIN
tamamen yerli malı bir sistemdir(madein abka)...gap falan takmaz..fazla işlemde yaptırmaz..son 20 günde 7-8.000 kazandırmış olması lazımdı...
Konu abka tarafından (11.07.08 Saat 17:40 ) değiştirilmiştir.
tamamen yerli malı bir sistemdir(madein abka)...gap falan takmaz..fazla işlemde yaptırmaz..son 20 günde 7-8.000 kazandırmış olması lazımdı...
Fannie Mae: heute -45%:
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Freddie Mac: heute -46%
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Das war es dann wohl.
16:00] Achtung: Gefahr eines Crash: Dollar kippt ab, Gold auf $966 - steigt rasant, Öl $146 (neues All-time-High)
Ein Dow-Crash bei der Eröffnung wurde vom PPT offenbar im letzten Moment verhindert, geht wieder los.
Der US-Treasury-Yield explodiert auch - deutet auf einen Abverkauf aller Dollar-Werte hin. Diesemal nicht der sichere Hafen.
Dieser Tag kann noch alles bringen. Jetzt kommt die wirkliche Krise, die die Leute auch spüren werden.
Ich hoffe, alle Leser haben die Luken dicht geschlossen und alle Rettungsboote sind bereit.
Charts
Postbank
Commerzbank
Deutsche Bank
Home » News » Analysen » Artikel [ Druckversion ] Öl nimmt einen neuen Anlauf auf die 150$-Marke
11.07.2008 | 12:43 Uhr | Eugen Weinberg (Commerzbank AG)
Energie
Der Ölmarkt bleibt weiter äußerst volatil. Der Ölpreis sprang gestern Abend innerhalb einer Handelsstunde um fünf US-Dollar auf 142 USD je Barrel nach oben. Zuvor handelte der WTI-Preis noch den ganzen Tag über in einer Spanne zwischen 136 und 137 USD je Barrel. Nachdem in den vergangenen Tagen die Sorge vor einer nachlassenden Nachfrage den Ölpreis belastete, traten gestern die Angebotssorgen wieder in den Vordergrund. So drohte die Ölgewerkschaft in Brasilien damit, ab Montag gegen das staatliche Ölunternehmen Petrobras in einen fünftägigen Streik zu treten. Betroffen hiervon wären die Ölplattformen im Campos Becken vor der brasilianischen Küste. Von dort stammen mehr als 80% der brasilianischen Ölförderung. Zudem kündigte die nigerianische Rebellenorganisation MEND mit Wirkung Samstagnacht den einseitigen Waffenstillstand, welcher seit dem 24. Juni Bestand hatte. Somit drohen ab der kommenden Woche wieder Anschläge auf die Ölinfrastruktur im achtgrößten Ölförderland der Welt. Der Markt gibt somit den ölpreistreibenden Nachrichten wieder mehr Gewicht, was auf einen erneuten Stimmungsumschwung unter den Marktteilnehmern hindeutet.
Die anhaltenden Raketentests durch den Iran tragen unterdessen dazu bei, dass die geopolitischen Risiken weiter überhöht bleiben und damit eine Risikoprämie auf dem Ölpreis rechtfertigen. Die hohe Volatität der vergangenen Tage kann als Zeichen zunehmender Nervosität am Ölmarkt gesehen werden. Wir fühlen uns darin bestätigt, dass der kräftige Rückgang Anfang der Woche, als der Ölpreis binnen zweier Tage um nahezu zehn Dollar einbrach, noch nicht die Trendwende hin zu nachhaltig sinkenden Ölpreisen gewesen ist. Einen baldigen Test der Marke von 150 USD halten wir für wahrscheinlich. Gestern hat die OPEC ihren langfristigen Ölausblick für 2008 veröffentlicht. Bis zum Jahr 2012 soll die weltweite Ölnachfrage um 9% auf 92.3 Mio Barrel pro Tag steigen. Während die Nachfrage aus den OECD-Ländern in den kommenden Jahren kaum noch zunehmen soll, rechnet die OPEC mit einem anhaltend robusten Nachfragewachstum in den Entwicklungsländern. Solange die Nachfrage in den Entwicklungsländern nicht spürbar nachlässt, sollte der Ölpreis gut unterstützt bleiben.
onumuzdeki hafta petrol fiyatlari yeni rekorlar kiracak!! bununla beraber $ deger kaybetmeye devam edecek. 1.60 seviyesi rahatlikla gecilerek euro/$ paritesi yeni rekor denemesi yapmasi mumkun!!
dunya'da artan eflasyon ve etkileri. hizla daha hissedilir hale gelecek!!
artik imkb'yi mete zora dusmemesi icin caba harcayanlarin her gecen gun gucleri ve morallari yerle bir olacak!!!!
cari acigin altinda kalacak bu duzenbazlar!!!
gecelik faizde park edenler panikleyip yakinda dovize saldiracaklar.!!
http://finance.yahoo.com/actives?e=nq
Krise der Hypothekenfinanzierer
US-Regierung verweigert Verstaatlichung
In den USA gibt es nur ein Thema: Was geschieht mit den Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac? Der Finanzminister versuchte, Gerüchten über eine baldige Verstaatlichung entgegen zu treten. Die Märkte drückte das weiter ins Minus.
ZUM THEMA
- Freddie und Fannie, wer ist das eigentlich? (http://www.ftd.de/unternehmen/finanz...ie/324008.html)
- Leitartikel: US-Finanzkrise - Am Ende haftet der Steuerzahler (http://www.ftd.de/meinung/kommentare...er/384421.html)
- Kreditkrise: Freddie und Fannie lösen Panik aus (http://www.ftd.de/unternehmen/finanz...ik/383246.html)
- US-Börsenschluss: Fannie und Freddie belasten Wall Street (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...et/382878.html)
- USA entfernen Sicherungsnetze für Immobilienmarkt (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...kt/356345.html)
- US-Regierung flutet Krisenmarkt (http://www.ftd.de/politik/internatio...kt/333432.html)
- Diesen Artikel jetzt anhören
Man wolle die beiden halbstaatlichen Firmen in ihrer "derzeitigen Form" beibehalten, sagte US-Finanzminister Henry Paulson am Freitag in Washington. "Aus heutiger Sicht liegt unser Hauptanliegen darin, Fannie Mae und Freddie Mac in ihrer heutigen Form zu erhalten, damit sie ihren wichtigen Aufgaben weiter nachgehen können", sagte er. Die US-Aktienmärkte, die auf einen staatlichen Eingriff spekuliert hatten, rutschten nach der Ankündigung weiter ins Minus. Analysten zeigten sich enttäuscht von den Äußerungen des Ministers.
Freddie-Mac-Aktien fielen auf bis zu 4,11 $. Die Aktie hatte bereits am Donnerstag 22 Prozent auf 8,20 $ eingebüßt. Fannie-Mae-Papiere wurden zeitweise für 6,52 $ gehandelt. Am Donnerstagabend waren es zum Handelsschluss noch 13,20 $. Im späteren Handelsverlauf erholten sich die Papiere etwas, notierten aber noch mit 32 Prozent im Minus, Freddie Mac bei 5,45 $ und Fannie Mae bei 8,95 $.
Krisengespräche auf hoher Ebene
Paulson versuchte mit seiner Stellungnahme, Spekulationen über eine drohende Pleite entgegen zu treten. Zuvor hatte die "New York Times" berichtet, dass im Falle einer Mehrheitsbeteiligung des Staates die Aktien der beiden Institute praktisch wertlos seien. In den vergangenen Tagen habe es mehrere Gespräche mit ranghoher Besetzung gegeben. Dabei sei auch ein Gesetz erwogen worden, das eine ausdrückliche Garantie der Regierung für die 5000 Mrd. $ Schuldverschreibungen vorsah, für die die Institute gerade stünden. Dies sei jedoch verworfen worden, da sich die Staatsschulden dadurch verdoppelt hätten.
In den vergangenen neun Monaten haben die beiden Institute zusammen Verluste von rund 11 Mrd. $ erwirtschaftet. Seit Ausbruch der US-Immobilienkrise fiel der Aktienkurs von Fannie Mae um rund 80 Prozent und bei Freddie Mac sogar um knapp 90 Prozent. Der ehemalige Präsident der regionalen Notenbank von St. Louis, William Poole, hatte die Institute als praktisch zahlungsunfähig bezeichnet. Freddie sah sich daraufhin genötigt, Gerüchte über eine drohende Zahlungsunfähigkeit zurückzuweisen. Der Konzern versicherte, über ausreichend Kapital zu verfügen, und will an seinen Plänen festhalten, dieses zu gegebener Zeit aufzustocken. Auch Fannie teilte mit, genügend Kapital zu haben.
Ernste Schwierigkeiten: Fannie Mae, hier der Hauptsitz in Washington, D.C. Investoren gehen seit langem davon aus, dass die US-Regierung einen Zusammenbruch der beiden Institute nicht zulassen würde. In diesem Fall dorht ein Kollaps des US-Immobilienmarkts, weil dieser von den Baufinanzierern nach dem Rückzug vieler Banken fast allein am Laufen gehalten wird.
An der japanischen Börse wurde die Nachricht eines möglichen erneuten Eingriffs der US-Regierung positiv aufgenommen. Der Nikkei-Index gab einen Großteil seiner Verluste ab und schloss nur noch leicht im Minus. Der Dollar legte zum Yen zu. Die Zukunft der Hypothekenfinanzierer stand auch am Frankfurter Devisenmarkt im Zentrum. Der Dollar stieg zum Euro, Staatsanleihen gaben nach. Analysten hielten das allerdings für eine sehr kurzfristige Reaktion und sagten Korrekturen voraus.
"Kurzfristige Erleichterung"
"Wenn die Lage derart ernst ist, wird der US-Aktienmarkt weiter fallen", sagte Analyst Hideki Hayashi von Shinko Securities in Tokio und fügte hinzu: "Die zu erwartende Volatilität im Aktienmarkt sollte zu einem schwächeren Dollar führen." Albert Hung von Alleron Investment Managements in Sydney wertete es zwar positiv, dass die US-Regierung weitere Schritte zur Stützung der Finanzmärkte erwäge. Er betonte aber: "Ein solch heftiger Schritt kann lediglich kurzfristig Erleichterung verschaffen und wird langfristig keine Heilung sein."
Ein Eingreifen der Regierung wäre bereits das zweite Mal, dass der Staat die Privatwirtschaft wegen der internationalen Finanzkrise stützt. Im Frühjahr hatte die US-Notenbank Fed dem Institut JPMorgan dabei geholfen, die vor dem Konkurs stehende Investmentbank Bear Stearns zu übernehmen.
AFPHauptquartier von Fannie Mae in Washington: Zwischenzeitlich verlor der Aktienkurs um über 30 Prozent
Fannie Mae: heute -45%:
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Freddie Mac: heute -46%
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Das war es dann wohl.
16:00] Achtung: Gefahr eines Crash: Dollar kippt ab, Gold auf $966 - steigt rasant, Öl $146 (neues All-time-High)
Ein Dow-Crash bei der Eröffnung wurde vom PPT offenbar im letzten Moment verhindert, geht wieder los.
Der US-Treasury-Yield explodiert auch - deutet auf einen Abverkauf aller Dollar-Werte hin. Diesemal nicht der sichere Hafen.
Dieser Tag kann noch alles bringen. Jetzt kommt die wirkliche Krise, die die Leute auch spüren werden.
Ich hoffe, alle Leser haben die Luken dicht geschlossen und alle Rettungsboote sind bereit.
Charts
Postbank
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Home » News » Analysen » Artikel [ Druckversion ] Öl nimmt einen neuen Anlauf auf die 150$-Marke
11.07.2008 | 12:43 Uhr | Eugen Weinberg (Commerzbank AG)
Energie
Der Ölmarkt bleibt weiter äußerst volatil. Der Ölpreis sprang gestern Abend innerhalb einer Handelsstunde um fünf US-Dollar auf 142 USD je Barrel nach oben. Zuvor handelte der WTI-Preis noch den ganzen Tag über in einer Spanne zwischen 136 und 137 USD je Barrel. Nachdem in den vergangenen Tagen die Sorge vor einer nachlassenden Nachfrage den Ölpreis belastete, traten gestern die Angebotssorgen wieder in den Vordergrund. So drohte die Ölgewerkschaft in Brasilien damit, ab Montag gegen das staatliche Ölunternehmen Petrobras in einen fünftägigen Streik zu treten. Betroffen hiervon wären die Ölplattformen im Campos Becken vor der brasilianischen Küste. Von dort stammen mehr als 80% der brasilianischen Ölförderung. Zudem kündigte die nigerianische Rebellenorganisation MEND mit Wirkung Samstagnacht den einseitigen Waffenstillstand, welcher seit dem 24. Juni Bestand hatte. Somit drohen ab der kommenden Woche wieder Anschläge auf die Ölinfrastruktur im achtgrößten Ölförderland der Welt. Der Markt gibt somit den ölpreistreibenden Nachrichten wieder mehr Gewicht, was auf einen erneuten Stimmungsumschwung unter den Marktteilnehmern hindeutet.
Die anhaltenden Raketentests durch den Iran tragen unterdessen dazu bei, dass die geopolitischen Risiken weiter überhöht bleiben und damit eine Risikoprämie auf dem Ölpreis rechtfertigen. Die hohe Volatität der vergangenen Tage kann als Zeichen zunehmender Nervosität am Ölmarkt gesehen werden. Wir fühlen uns darin bestätigt, dass der kräftige Rückgang Anfang der Woche, als der Ölpreis binnen zweier Tage um nahezu zehn Dollar einbrach, noch nicht die Trendwende hin zu nachhaltig sinkenden Ölpreisen gewesen ist. Einen baldigen Test der Marke von 150 USD halten wir für wahrscheinlich. Gestern hat die OPEC ihren langfristigen Ölausblick für 2008 veröffentlicht. Bis zum Jahr 2012 soll die weltweite Ölnachfrage um 9% auf 92.3 Mio Barrel pro Tag steigen. Während die Nachfrage aus den OECD-Ländern in den kommenden Jahren kaum noch zunehmen soll, rechnet die OPEC mit einem anhaltend robusten Nachfragewachstum in den Entwicklungsländern. Solange die Nachfrage in den Entwicklungsländern nicht spürbar nachlässt, sollte der Ölpreis gut unterstützt bleiben.
onumuzdeki hafta petrol fiyatlari yeni rekorlar kiracak!! bununla beraber $ deger kaybetmeye devam edecek. 1.60 seviyesi rahatlikla gecilerek euro/$ paritesi yeni rekor denemesi yapmasi mumkun!!
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Krise der Hypothekenfinanzierer
US-Regierung verweigert Verstaatlichung
In den USA gibt es nur ein Thema: Was geschieht mit den Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac? Der Finanzminister versuchte, Gerüchten über eine baldige Verstaatlichung entgegen zu treten. Die Märkte drückte das weiter ins Minus.
ZUM THEMA
- Freddie und Fannie, wer ist das eigentlich? (http://www.ftd.de/unternehmen/finanz...ie/324008.html)
- Leitartikel: US-Finanzkrise - Am Ende haftet der Steuerzahler (http://www.ftd.de/meinung/kommentare...er/384421.html)
- Kreditkrise: Freddie und Fannie lösen Panik aus (http://www.ftd.de/unternehmen/finanz...ik/383246.html)
- US-Börsenschluss: Fannie und Freddie belasten Wall Street (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...et/382878.html)
- USA entfernen Sicherungsnetze für Immobilienmarkt (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...kt/356345.html)
- US-Regierung flutet Krisenmarkt (http://www.ftd.de/politik/internatio...kt/333432.html)
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Man wolle die beiden halbstaatlichen Firmen in ihrer "derzeitigen Form" beibehalten, sagte US-Finanzminister Henry Paulson am Freitag in Washington. "Aus heutiger Sicht liegt unser Hauptanliegen darin, Fannie Mae und Freddie Mac in ihrer heutigen Form zu erhalten, damit sie ihren wichtigen Aufgaben weiter nachgehen können", sagte er. Die US-Aktienmärkte, die auf einen staatlichen Eingriff spekuliert hatten, rutschten nach der Ankündigung weiter ins Minus. Analysten zeigten sich enttäuscht von den Äußerungen des Ministers.
Freddie-Mac-Aktien fielen auf bis zu 4,11 $. Die Aktie hatte bereits am Donnerstag 22 Prozent auf 8,20 $ eingebüßt. Fannie-Mae-Papiere wurden zeitweise für 6,52 $ gehandelt. Am Donnerstagabend waren es zum Handelsschluss noch 13,20 $. Im späteren Handelsverlauf erholten sich die Papiere etwas, notierten aber noch mit 32 Prozent im Minus, Freddie Mac bei 5,45 $ und Fannie Mae bei 8,95 $.
Krisengespräche auf hoher Ebene
Paulson versuchte mit seiner Stellungnahme, Spekulationen über eine drohende Pleite entgegen zu treten. Zuvor hatte die "New York Times" berichtet, dass im Falle einer Mehrheitsbeteiligung des Staates die Aktien der beiden Institute praktisch wertlos seien. In den vergangenen Tagen habe es mehrere Gespräche mit ranghoher Besetzung gegeben. Dabei sei auch ein Gesetz erwogen worden, das eine ausdrückliche Garantie der Regierung für die 5000 Mrd. $ Schuldverschreibungen vorsah, für die die Institute gerade stünden. Dies sei jedoch verworfen worden, da sich die Staatsschulden dadurch verdoppelt hätten.
In den vergangenen neun Monaten haben die beiden Institute zusammen Verluste von rund 11 Mrd. $ erwirtschaftet. Seit Ausbruch der US-Immobilienkrise fiel der Aktienkurs von Fannie Mae um rund 80 Prozent und bei Freddie Mac sogar um knapp 90 Prozent. Der ehemalige Präsident der regionalen Notenbank von St. Louis, William Poole, hatte die Institute als praktisch zahlungsunfähig bezeichnet. Freddie sah sich daraufhin genötigt, Gerüchte über eine drohende Zahlungsunfähigkeit zurückzuweisen. Der Konzern versicherte, über ausreichend Kapital zu verfügen, und will an seinen Plänen festhalten, dieses zu gegebener Zeit aufzustocken. Auch Fannie teilte mit, genügend Kapital zu haben.
Ernste Schwierigkeiten: Fannie Mae, hier der Hauptsitz in Washington, D.C. Investoren gehen seit langem davon aus, dass die US-Regierung einen Zusammenbruch der beiden Institute nicht zulassen würde. In diesem Fall dorht ein Kollaps des US-Immobilienmarkts, weil dieser von den Baufinanzierern nach dem Rückzug vieler Banken fast allein am Laufen gehalten wird.
An der japanischen Börse wurde die Nachricht eines möglichen erneuten Eingriffs der US-Regierung positiv aufgenommen. Der Nikkei-Index gab einen Großteil seiner Verluste ab und schloss nur noch leicht im Minus. Der Dollar legte zum Yen zu. Die Zukunft der Hypothekenfinanzierer stand auch am Frankfurter Devisenmarkt im Zentrum. Der Dollar stieg zum Euro, Staatsanleihen gaben nach. Analysten hielten das allerdings für eine sehr kurzfristige Reaktion und sagten Korrekturen voraus.
"Kurzfristige Erleichterung"
"Wenn die Lage derart ernst ist, wird der US-Aktienmarkt weiter fallen", sagte Analyst Hideki Hayashi von Shinko Securities in Tokio und fügte hinzu: "Die zu erwartende Volatilität im Aktienmarkt sollte zu einem schwächeren Dollar führen." Albert Hung von Alleron Investment Managements in Sydney wertete es zwar positiv, dass die US-Regierung weitere Schritte zur Stützung der Finanzmärkte erwäge. Er betonte aber: "Ein solch heftiger Schritt kann lediglich kurzfristig Erleichterung verschaffen und wird langfristig keine Heilung sein."
Ein Eingreifen der Regierung wäre bereits das zweite Mal, dass der Staat die Privatwirtschaft wegen der internationalen Finanzkrise stützt. Im Frühjahr hatte die US-Notenbank Fed dem Institut JPMorgan dabei geholfen, die vor dem Konkurs stehende Investmentbank Bear Stearns zu übernehmen.
AFPHauptquartier von Fannie Mae in Washington: Zwischenzeitlich verlor der Aktienkurs um über 30 Prozent
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